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Dialog Gesundheit

Ihr Therapiebegleitprogramm bei COPD – für Fortschritte in allen Behandlungs-phasen

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Ihr Therapiebegleitprogramm bei COPD – für Fortschritte in allen Behandlungs-phasen

 

Mehr Luft durch richtige Atem­technik

Wer mit COPD seine Atmung trainiert, kann auf Dauer besser durchatmen – ob im Alltag oder Notfall. Laden Sie sich hier hilfreiche Atem­techniken herunter.
Sprechen Sie auch Ihren Arzt auf hilfreiche Atem­techniken an.




Husten­techniken für bessere Atmung

Abhusten ist ein wichtiger Teil der COPD-Therapie. Hier erfahren Sie, wie Sie es richtig machen und was es bewirkt. Eine Anlei­tung zur richtigen Husten­technik können Sie hier herunter laden.
Sprechen Sie auch mit Ihren Arzt darüber.

 

COPD – was steckt dahinter?

Meistern Sie Erkrankung und Therapie

COPD – Was heißt das eigentlich?

COPD ist die Abkürzung von „Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung“ oder auf Englisch „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“. Dahinter verbirgt sich eine dauerhafte (= chronisch) Verengung (= obstruktiv) der Luftwege.

COPD – Wie zeigt es sich?

Die COPD beginnt meist schleichend. Anfängliche Symptome wie Husten und zunehmende Atemnot bei Belastung werden oft als normale Alterserscheinung verkannt. Deshalb wird die Erkrankung häufig erst Monate oder Jahre nach dem Erkrankungsbeginn diagnostiziert.

Typische Symptome:

  • Ständiger Husten als Folge der vermehrten Schleimbildung, vor allem morgens
  • Zäher Auswurf
  • Regelmäßige Atemnot
  • Engegefühl in der Brust
  • Geräusche beim Ausatmen, Keuchen
  • Schlafstörungen und Mattigkeit
  • Im fortgeschrittenen Stadium Überblähung der Lunge (Lungenemphysem)

Die Symptome der COPD werden oft als "AHA"-Symptome bezeichnet: Atemnot, Husten, Auswurf. Gemeinsam treten diese Symptome allerdings erst im Verlauf der COPD auf.

COPD – Was sind die Ursachen?

Die Ursache dieser Verengung liegt in einer Entzündung in den Bronchien. In den meisten Fällen wird sie durch schädliche Stoffe wie Tabakrauch oder Abgase/Stäube am Arbeitsplatz verursacht.


COPD – Wer ist betroffen?

Die Erkrankung tritt vor allem im mittleren bis höheren Alter auf, ab etwa 40 – 60 Jahren. Ein Großteil aller Patienten sind Raucher oder ehemalige Raucher. Schätzungen gehen von ca. 80 % der Betroffenen aus. Jedoch erkrankt nicht jeder Raucher an einer COPD, weshalb auch eine erbliche Komponente angenommen wird.

COPD – Welche Maßnahmen helfen?

Mit Medikamenten lassen sich Ihre Symptome gut behandeln. Dennoch können Sie die Verschlechterung der Lungenfunktion nur verzögern und möglicherweise verlangsamen – ein vollständiges Aufhalten des Erkrankungsfortschritts durch Medikamente gelang bisher noch nicht. Doch mit einer Reihe nichtmedikamentöser Maßnahmen sind Sie in der Lage, den Krankheitsverlauf sehr positiv zu beeinflussen. Falls Sie Raucher sind, sollten Sie umgehend aufhören. Auch mit körperlichem Training können Sie die Lungenfunktion nachweislich verbessern.

 

Mehr Luft durch richtige Atem­technik

Wer mit COPD seine Atmung trainiert, kann auf Dauer besser durchatmen – ob im Alltag oder Notfall. Laden Sie sich hier hilfreiche Atem­techniken herunter.
Sprechen Sie auch Ihren Arzt auf hilfreiche Atem­techniken an.




Husten­techniken für bessere Atmung

Abhusten ist ein wichtiger Teil der COPD-Therapie. Hier erfahren Sie, wie Sie es richtig machen und was es bewirkt. Eine Anlei­tung zur richtigen Husten­technik können Sie hier herunter laden.
Sprechen Sie auch mit Ihren Arzt darüber.

 

COPD – Inhalieren oder einnehmen?

Viele Wege stehen einem Medikament offen, um den Wirkort, die Lungen, zu erreichen. Als Tabletten oder Saft gelangt der Wirkstoff über den Magen-Darm-Trakt in die Blutbahn und schließlich in die Lunge. Eine andere, allerdings weniger angenehme, Methode ist die Injektion per Spritze. Mit Abstand die eleganteste Variante ist die Inhalation des Wirkstoffs.

Die Vorteile der Inhalation von Medikamenten:

  • Der Wirkstoff gelangt direkt an den Wirkort, die Bronchien.
  • Im Vergleich zur Tablette genügt eine kleinere Dosis.
  • Die Nebenwirkungen sind geringer, da weniger Wirkstoff in das Blut gelangt und so weniger unerwünschte Wirkungen an anderen Organen ausgelöst werden.
Nachteile: Die Kontrolle der Tabletteneinnahme ist einfacher. Zudem lassen sich die Vorteile der Inhalation nur dann nutzen, wenn man sie fehlerfrei beherrscht. Fehler in der Handhabung kommen häufig vor und können die Wirkung deutlich reduzieren.

Lassen Sie sich daher von Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker zeigen, wie Sie Ihre Medikamente richtig anwenden. Falls Sie bereits Medikamente inhalieren, können Sie die Inhalationstechnik auch beim nächsten Besuch in der Arztpraxis oder Apotheke überprüfen lassen. Denn oftmals schleichen sich mit der Zeit Anwendungsfehler ein, die man so entdecken und korrigieren kann.

COPD – Die Wirkstoffe

Die wichtigste Therapiemaßnahme bei COPD ist es, die verengten Bronchien zu erweitern, das Abhusten von Schleim zu erleichtern und, soweit möglich, die Lungenüberblähung zu verringern. Zudem kommt eine antientzündliche Therapie zur Bekämpfung der Entzündung in den Atemwegen zum Einsatz.

Die Medikamente in der COPD-Therapie kann man – je nach Wirkstoff bzw. Wirkansatz – in verschiedene Gruppen einteilen.

Atemwegserweiternde Medikamente
Medikamente, die die Atemwege erweitern, werden als Bronchodilatatoren bezeichnet. Diese sind die wichtigsten Medikamente bei COPD und bewirken, dass sich die verkrampfte Atemwegsmuskulatur entspannt und sich die verengten Bronchien erweitern. Dadurch können Sie wieder besser atmen.
Entzündungshemmende Medikamente
Zur Bekämpfung der Entzündung in den Bronchien können u.a. Tabletten mit dem Wirkstoff Roflumilast und Kortison zum Inhalieren eingesetzt werden. Wenn man Kortison inhaliert, wirkt es direkt in den chronisch entzündeten Atemwegen, es drängt die Entzündung zurück. Im Gegensatz zu Kortisontabletten verursacht inhalierbares Kortison in üblichen Dosierungen weniger kortisontypische Nebenwirkungen.
Hustenstillende Medikamente
Wenn Sie unter starkem Husten ohne Schleimbildung (sog. Reizhusten oder trockener Husten) leiden, kann vor allem nachts ein hustenstillendes Medikament vorübergehend Linderung verschaffen.

Sehr wichtig ist eine regelmäßige und langfristige Anwendung der Medikamente um sicherzugehen, dass die Erkrankung kontrollierbar bleibt.

COPD – Medikamente bei akuter Atemnot

Für den Fall einer akuten Atemnot sollten Sie immer ein schnell wirksames, bronchienerweiterndes Medikament griffbereit haben. Dieses sogenannte „Notfallspray“ kann bei sehr milder COPD-Ausprägung als alleinige Behandlung ausreichend sein.

So beugen Sie vor:

  • Nehmen Sie die von Ihrem Arzt verschriebenen Medikamente regelmäßig ein bzw. wie von Ihrem Arzt verordnet.
  • Gehen Sie zur Impfvorsorge, um Infektionen durch bestimmte Viren und Bakterien, die zu akuten Krankheitsschüben führen können, vorzubeugen.
  • Meiden Sie Risikosituationen, wie ein Zusammentreffen mit erkälteten Personen.

COPD – Immer schön sportlich bleiben

Die Angst vor Atemnot bringt viele Patienten dazu, körperliche Anstrengung zu meiden. Dadurch kommt es jedoch zu einer weiteren Verschlechterung der Lungenfunktion, die wiederum zu mehr Atemnot führt. Häufig ziehen sich Betroffene aus Scham zunehmend aus dem sozialen Leben zurück. Diesen Teufelskreis sollten Sie unbedingt vermeiden.

Sorgen Sie für ausreichende Bewegung: Gehen Sie beispielsweise Wege und Treppen zu Fuß statt mit dem Auto oder Fahrstuhl zu fahren. In speziellen Lungensportgruppen können Sie zudem unter qualifizierter Anleitung trainieren. Die Trainingsintensität wird dort individuell an Ihre Leistungsfähigkeit angepasst.


COPD – Leichtere Atmung trainieren

Ein weiterer, möglicher Baustein einer erfolgreichen COPD-Behandlung ist eine Atemphysiotherapie, ein Schulungsangebot von Krankenkassen oder Ärzten. Dort lernen Sie verschiedene Atemtechniken und Körperhaltungen, die Erleichterung bei erschwerter Atmung verschaffen.

COPD – Stoppen Sie das Rauchen

Kaum eine andere Maßnahme beeinflusst die Erkrankung derart positiv wie ein umgehender Rauch-Stopp. Die Rauchentwöhnung verlangsamt Ihren Krankheitsfortschritt nachweislich und verbessert die Lungenfunktion.